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Schmalfilme können auf sehr verschiedene Methoden digitalisiert und nachgelagert bearbeitetet werden. Die Wahl der Methode sollte entsprechend des Qualitätsanspruches und der qualitativen Beschaffenheit der zu transferierenden Filme getroffen werden .

Die Ansprüche an Fernseh-Videobilder  sind in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen. HD Fernsehbilder sind heutzutage Mindeststandard. Hieraus ergibt sich zwingend, dass beim digitalen Filmtransfer Filme nicht mehr in SD Qualität (DVD) akzeptiert werden sollten.

 

In manchen Videozeitschriften wurde und wird noch  immer   als „gängige“ Methode empfohlen,  Schmalfilme auf  weiße Wände, weiße (Foto)- Kartons  oder mit Umlenkspiegel zu projizieren und mit einer Videokamera abzufilmen. Dass diese Verfahren keine befriedigenden Ergebnisse liefern, haben viele Filmer  mittlerweile leidvoll erfahren. Die Gründe hierfür liegen  an folgenden  optischen, technischen  und  ggf. akustischen Gegebenheiten:  

 

 

1:  Synchronisation

Schmalfilme werden mit 18 oder 24  (S8) oder  16-2/3 (N8) Bildern pro Sekunde aufgenommen und  wiedergegeben.  

Das Videosystem (Pal-Deutschland) arbeitet mit einer  Bildfrequenz von 25 Bildern pro Sekunde.

Mit der Videokamera aufgenommene  projizierte Filme , weisen  daher wechselnde  Hell- und Dunkelphasen auf, die als Flackern, Pumpen oder durchlaufende, schwarze Balken zu sehen sind.

Diese Bildstörungen können nur durch eine  Synchronisation der Wiedergabegeschwindigkeit des Filmprojektors mit der aufnehmenden Videokamera vermieden werden.  

 

2:  Lichtverteilung

Ein weiteres Problem ist  die Lichtverteilung auf der Projektionsfläche, die Bildränder sind zu dunkel, die Bildmitte ist zu hell (Sweet Spot).

 

3: Die Kamera  

Die aufnehmende Videokamera bietet nicht die für den Transfer erforderlichen (qualitativen und technischen) Voraussetzungen. ( An die  Erfassungskamera werden beim Filmtransfer sehr hohe Anforderungen gestellt. Hochauflösende Objektive, hohe Randschärfe, gleichmäßige Lichtverteilung, gute Farbdarstellung sind Voraussetzungen. Die Belichtungszeiten der Kamera müssen  feinfühlig regelbar sein.

 

4: Die Projektionsmedien

Leinwände,  Karton,  Umlenkspiegel, Durchlichtmattscheiben weisen i. d. Regel  (Oberflächen-)Strukturen auf, die bei der Wiedergabe störend sichtbar werden. Projektionsmedien dürfen daher beim Filmtransfer keinerlei (Oberflächen)strukturen aufweisen, was technisch nicht  einfach realisierbar ist.

 

5: Mängel beim Filmmaterial

Viele Filme  weisen auf Grund ihres Alters Jahre Schäden wie Brüche, Risse, Schimmel, Farbverluste, Farbverfälschungen , Kontrastverluste, etc.  auf.  Auch der Hersteller des Materials hat eine großen Einfluß auf die Bildqualität/Lagerstabilität)

Schmalfilme mit Magnettonspuren  (Mono oder Stereo) verlieren an Tonqualität durch Alterung der Magnetschichten durch eine schleichende Entmagnetisierung.

Einige Filme weisen von vornherein Fehlbelichtungen, Farbfehler und/oder zusätzlich eine mangelhafte Schärfe auf.

Diese Unschärfe ist  entweder eine  Bewegungsunschärfe:  Der N8/S8 Schmalfilm wurde mit  ca. 16/18/24 Bildern  pro Sekunde, was ca. einer 1/16, 1/18, 1/24 Sekunde Belichtungszeit pro Filmbild entspricht, aufgenommen. Wenn   die Kamera bei der Filmaufnahme„verrissen“ wurde oder sich das Aufnahmeobjekt schnell bewegte und die Kamera nicht mit dem Aufnahmeobjekt mitgeführt wurde, ist die Filmaufnahme wegen der relativ langen Belichtungszeit unscharf,

oder

die Unschärfe ist eine Fokussierungsunschärfe. Die Entfernung des aufzunehmenden Objektes wurde bei der Aufnahme fehlerhaft eingestellt.  Das Filmbild steht zwar ruhig, ist aber unscharf. Diese Unterscheidung ist wichtig für die digitale Nachbearbeitung.

 

6:Ton:

Der Ton (Magnetpistenton) der Tonfilme hatte wegen der damaligen technischen Möglichkeiten nur eine mäßige Qualität und er verlor im Laufe der Zeit zusätzlich an Qualität (s.o.). Der Pistenton klingt  oftmals dumpf, teilweise verbrummt (Aufnahme) und ist  kaum verständlich.  Nach den oben beschriebenen Transfermethoden ist  beim Tontransfer ein zufrie-denstellendes Ergebnis des Transfers  kaum zu erreichen.

 

7: Auflösung:  Film/Erfassungskamera: (wichtig)

Die Auflösung eines S8 Kodak-Einzelbildes wurde von Kodak mit mindestens 1 Mio Pixel oder ca. 1000 Zeilen angegeben.

Die SD Auflösung  löst mit  720x576 Pixeln  (414.720 Pixel) auf.

Das (Kodak) Schmalfilmbild  weist  daher weit mehr als die doppelte Auflösung der SD Auflösung auf - s.unteres Bild.

Der  vielfach angebotene Transfer in einer SD (DVD) -Auflösung  kann  weder die Filmschärfe noch die Brillianz  eines

S8 Kodak Filmbildes  abbilden !!!   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese  verschenke Auflösung hat mich lange beschäftigt und so habe ich  ein innovatives, preisgünstiges Transfersysten entwickelt.  Ab 2020  wir bei uns beim  Transfer  jedes einzelne Bild des zu transferierenden Schmalfilms  als JPG Bildatei (Foto) erfasst (Frame by Frame) und mit  Hilfe einer speziellen, kameragebundenen Software  weiter verarbeitet.  

Bei unserem System ist eine Regelung der Laufgeschwindigkeit und ein Gleichlauf des Filmprojektors nicht mehr erforderlich (Ausnahme: Tonfilme).

Die  Filmbilder werden am Bildfenster als Einzelbilder mit einer extrem kurzen Belichtungszeit erfasst, Transferunschärfen sind  Vergangenheit.  Die Transferdatei zeigt  ein  ein extrem  scharfes Videobild. Wichtig:  Bei der Super 8 -Filmaufnahme  wird  jedes einzelne Filmbild mit  einer 18tel Sekunde belichtet. Daher sind fast immer Aufnahmeverwackelungen vorhanden (s.o.), die natürlich auch auf dem Transfer als mit erfasst werden.  Eine digitale Optimierung kann  diese  Unschärfen deutlich reduzieren  )

Der Transfer wird  bei uns mit hochauflösenden, getriggerten Kameras durchgeführt. Dabei geht keine Bildinformation verloren. Das Transfervideo wirkt schon vor der digitalen Optimierung i. d. Regel deutlich schärfer, als das auf eine Leinwand projizierte Filmbild .

Die natürliche „Unruhe“ eines des Filmbildes können wir mit unserer  nachgelagerten digitalen Optimierung meist fast völlig „beruhigen“ und das gewonnene Video des transferierten Filmes wirkt nach der Optimierung wie ein vom einem Stativ aufgenommenes Video. (Fast kein Ruckeln mehr). Wenn zusätzlich die Farben, der Kontrast  und die Schärfe digital optimiert werden, ist das Ergebnis des Transfers im Vergleich zum unbearbeiteten Transfer oder Original unvergleichlich und ist allerdings umso besser, je qualitativ hochwertiger das Ausgangsfilmmaterial  ist.

 

 

 

Weitere Leistungen von Kora-Film:

 

Wir bieten unseren Kunden u.a. eine völlige Neugestaltung ihrer von uns digitalisierten Filme an.

Hierbei werden nicht reparable Bildfehler entfernt (s.o.) und zu lange Szenen (Wiederholungen) werden ggf. Gekürzt.

Der Film wird „gestrafft“ und er wird dadurch ansehnlicher. Die Transfers können mit Musik ( ggf. V. Kunden geliefert), mit Geräuschen und mit Kommentaren unterlegt werden. Die Kunden können auf  Wunsch  den Film mit uns vor Ort gemeinsam schneiden und eigene Kommentare einfügen.  

Bei unserer,  jetzt unter „Standardtransfer“ angebotenen, Leistung werden die Kundenfilme rechnergestützt   Bild für Bild (Frame by Frame ) erfasst  (s.o.)  und anschließend nach Sichtkontrolle auf einen Tatenträger freier Wahl transferiert. Bei erheblichen  Filmmängeln ( Farbveränderungen, Kontrastmangel, Unschärfen, etc.), die kein zufriedenstellendes Trans-ferergebnis  gewährleisten, werden die Kunden auf diese Mängel aufmerksam gemacht.

 

Die Digitaldateien der Kundenfilme werden bei uns aus Sicherheitsgründen für den Zeitraum von 12 Monaten gespeichert. Schutz vor Totalverlust beim Versand.  Ein  Rechtsanspruch der Kunden auf diese Speicherung  besteht allerdings  nicht. Durch diese Maßnahme hat der Kunde die Möglichkeit, seinen Film nochmals umgestalten zu lassen, ohne dass der Film nochmals erfasst werden muß.

 

INFOS  ZUM  SCHMALFILMTRANSFER

 

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